November 1st, 2009

Ko Lanta

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Die schlimmste Schleppertour die ich je hier erlebt habe. Am Pier auf koh Phi Phi besteigen wir ein mehr als schlechtes Boat und warten auf die Abfahrt. Schon auf dem Pier werden wir von Schleppern, die Uebernachtungsgaeste suchen angequatscht und genervt.

Wer denkt, auf dem Boot hat man dann seine Ruhe, Irrtum. Ca. 20 Schlepper neven einen die 90 Minuten Ueberfahrt ununterbrochen mit ihren familiengefuehrten Luxusbungalows. Wir bleiben aber hart und unter antaeuschung einer festen Buchung werden wir langsam in Ruhe gelassen.

In Ban Saladan gehts dann erstmal in ein lokales Reisebuero und unser kleiner Schwuppi, der uns zur Begruessung “Sin mit Tim - Shut up and Sleep with me” vorsingt, da es ein deutscher Titel ist, den er kennt, zeigt uns dann die Resorts, die wir hier erwartet haben. Nach einigen Verhandlungsrunden landen wir schliesslich in der Moonlight Bay, einem sehr schicken Resort auf ca. halben Weg in Richtung Kantiang Bay, wo wir uns vor 2 Jahren schon mal getuemmelt hatten.

Hier bleiben wir nun auch die letzten fuenf Tage, bevor es dann zuerueck nach Bangkok geht und von dort aus dann schliesslich wieder in die kalte Heimat.

October 31st, 2009

The Beach

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Nach kurzeer Fahrt im Jeep gehts heute vom Pier in Krabi aus auf DIE Insel schlecht hin hier in Thailand. Koh Phi Phi. Nicht zuletzt duch Tsunami, The Beach und einfach sagenhafter Kulisse weltweit eine der bekanntesten Inseln Thailands.

Mit dem grossen Dampfer gehts nun also in 1:30 h auf die Auto und Roller freie Insel. Am Pier werden wir bereits vom Kofferboy des Resorts erwartet, der unser Gepaeck in einem Handkarren ueber die Insel schiebt. Kann man auch irgendwie erwarten bei Zimmerbreisen von 2000 Bath. Im Hotel angekommen sind wir aber sehr froh, diese investition gemacht zu haben. Weit weg vom Massentrubel an einem wirklich schoenen Strand gelegen quartieren wir uns fuer die naechsten 2 Naechte ein.

Am Abend wird Seafood vom feinsten bestellt - Koenigsmakrele, Riesengarnelen und Red Snapper - ein Traum.

Der naechste Tag ist dann mit einem Speed-boat Halfdaytrip verplant. nach gemuetlichem Fruehstueck und einem ersten Bad im Meer gehts mit dem Speedboat zuerst nach Monkey Bay, dann in verschiedene andere Buchten und Lagunen und zum grossen Finale nach Maya Bay, wo schon Leo fleissig The Beach gedreht hat. Man kann schon verstehen, wenn man all die Traumhaften Lagunen, Buchten und Schnorchelreviere gesehen hat, warum es alle Welt auf diese zwei Inseln hier zieht.

Der Sunset beschliesst den Boattrip und wir machen uns am naechsten Morgen auf nach Koh Lanta.

October 29th, 2009

Krabi

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Nach dem Krieg in Phuket gehts nun wieder auf die Reise. Krabi ist angesagt, genauer gesagt Klong Muang. In einem kleinen aber sehr feinen Hotel mit gerade mal 6 Zimmern und direkter Sicht aufs Meer - Beachfront - verbringe ich den naechsten Tag mit Sonja und Tim, bevor es dann gemeinsam weiter geht.

Grosse Plaene stehen nicht an. Ausser einem kleinen Besuch im Mangrovennationalpark und bestem Essen in kleinen Restaurants ist nichts geplant.

Die Highlights kommen dann danach wieder - Koh Phi Phi.

October 27th, 2009

Phuket War

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Dichter Nebel, Schwefel und Schwarzpulver in der Luft und ein Ohren betaeubender Laerm  – so zeigte sich gestern Abend Phuket Town. Der letzte Tag des “Vegetarian Festivals” wird traditionell mit viel Feuerwerk und einem Umzug durch die Stadt gefeiert. Soviel wusste ich, bevor ich dort war. Dass ich Mitten im Krieg landen wuerde habe ich mir da noch nicht ausgemalt.

Phuket Vegetarian FestivalBevor der Umzug startet beschwoeren sich die Traeger der Geistfiguren mit Meditation und Trance in den chinesischen Tempelanlagen und verlassen so den eigenen Koerper und bringen den Geist in einen “hoeheren@ Zustand. Das scheint mir auch sehr wichtig zu sein, bei dem, was da folgt. Das betendeVolk schaut noch gelassen dem Treiben auf dem Tempelvorhof zu aber auch hier spuert man schon eine gewisse Unruhe aufkommen, je laenger man die Szenerie beobachtet.

Phuket Vegetarian FestivalWir verlassen an diesem Punkt aber den Schauplatz und schlendern durch die Strassen, die fuer diesen Event eigentlich vollkommen fuer den Verkehr gesperrt sind – eigentlich. Natuerlich knattern auch hier noch Rollerfahrer durch die Menschenmenge. Die Strassen sind schon rot eingefaerbt von all den Papierresten der Chinaboeller, die hier im Sekundentakt vor, hinter, neben und ueber einem explodieren. Man braucht schon eine gewisse Gelassenehit um nicht bei jedem Knall nervoes um sich zu blicken. Beruhigend ist, dass die meisten Boeller kleineren Kalibers und als ungefaehrlich einzustufen sind. Raketen, die aus der Hand abgefeuert werden, oder gar riesige, selbst gebastelte Boeller sind da schon was anderes.

In jeder Ecke werden nun drei bis vier Meter lange Stangen mit Boellern prapariert, pro Stange sind ca. 1000 Schuss angebracht, die dann auf einmal abgefeuert werden koennen. Wir bewegen uns, wenn man den Ohren traut, mehr und mehr dem Zentrum des Geschehens entgegen und staffieren uns - kaum zu glauben - mit Atemmasken und Ohrenstoepseln aus. So langsam laesst sich auch erahnen, was da in der Ferne vor sich geht.

phuket 2009 vegetarian festivalAm Strassenrand versammeln sich die komplett in weiss gekleideten “Supporters” - also all diejenigen, die die letzten zehn Tage fleischlos, ohne Alkohol und entsprechend all der Regularien gelebt haben und sind schon jetzt fleissig damit beschaeftigt ihr in riesigen Tragetaschen mitgebrachtes Feuerwerk abzuschiessen. Die Luft ist komplett vernebelt, der Laerm trotzt Ohrstoepsel kaum auszuhalten und ab und an merkt man an den Beinen den Schalldruck der riesigen Boeller vorbeiziehen, die auf den Strassen detonieren. Und als ob das noch nicht genug waere tragen die Passanten riesige Raeucherstaebe mit sich, die dem ganzen Schwefelgestank noch einen Hauch von Tempelluft mitgeben.

Der Umzug naehert sich und nun gibt es kein Halten mehr. Die riesigen Stangen mit tausenden von Boellern werden entflammt, die umstehenden werfen ohne auch nur irgendwas zu erkennen palettenweise Boeller in die Strassenmitte und dunkle Rauchschwaden steigen auf. Die Luft ist so dick, dass man sie schneiden kann. Ein Auto mit riesigen Scheinwerfern naehert sich uns und aus den dichten Nebelschwaden wird nun eine Tempelfigur sichtbar, die von ca. 20 Traegern im Scheinwerferlicht getragen wird. Die ehemals weiss gekleidetetn Traeger sind komplett schwarz vom Russ und den Resten der Boeller. Unbeschrieblich, was sich hier vor meinen Augen abspielt, als ob eine Fabrik fuer Feuerwerkskoerper direkt vor mir abbrennen wuerde und die Traeger mit Freude in Mitten der detonierenden Boellern tanzend durch die Menge zieht. Das Fernsehen ist natuerlich live dabei und uebertraegt die Szenerie zumindes landesweit und von forderster Front.

Ich zieh mich nun langsam etwas zurueck, da man diese Luft trotz Atemmaske nicht laenger aushalten kann. Der Umzug als solcher zieht zwei Stunden durch die Strassen und egal wo man sich aufhaelt, staendig explodieren kleinere Feuerwerkskoerper direkt an seinen Fuessen. Spiessrutenlaufen auf thai-chinesisch nehm ich mal an…

Bilder und Videos folgen, das kann man einfach nicht in Worte fassen.

October 26th, 2009

Aktuelles

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Im Moment bin ich noch etwas unentschlossen, wie es nun weiter geht. Sicherlich werd ich heute noch hier bleiben und den Nachmittag ueber gemuetlich baden gehen. Morgen solls dann weiter in Richtung Sueden gehen. Koh Phi Phi oder eben Krabi. Heute Abend werden jedenfalls Sonja und Tim in Krabi landen und die naechsten Tage werden wir dann zusammentreffen. Wo genau steht im Moment noch in den Sternen, wird sich aber, wenn ich die ganzen “Reisebueros” hier durch habe aendern …

October 26th, 2009

Happy Birthday

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Nachdem ich von Yut, den ich bei meinem ersten Trip nach Thailand auf Koh Samui kennengelernt hab, die Einladung zu seiner Geburtstagsparty bekommen habe, hab ich lange gezoegert, ob ich den kleinen Umweg auf mich nehmen soll.

Gestern Abend wars dann soweit. Um 22:30 traf sich die Gesellschaft im “Unplugged”, einer Thai-Livemusik-Bar, abseits jeglichen Tourismus. Gegenueber gluehten noch die Kohlen des Vegetarier-Festivals, auf dem die in Trance getanzten Maenner ihre heissen Sohlen hohlten. Im Unplugged waren die Sohlen auch bald heiss. Anfangs sass man brav am Tisch, bestellte massenweise Essen und 2-Liter Whiskey Flaschen wurden bereitgestellt. Was dann kam war faszinierend. innerhalb von 30 Minuten verwandelte sich sie gesittete Gesellschaft in eine wilde Party-Meute. Wichtigstes Utensil ist wohl die Digi-Cam, da im Sekundentakt die lustigsten Fotos gemacht wurden. Die Liveband lief zur Hochform auf und mischte dann auch ab und an mal nen englischsprachigen Song zwischen die Thai-Evergreens. Die Songs mitgroehlend, tanzend und fotografierend wurden die Whiskey-Flaschen im Accord niedergemacht, gemixt mit Cola oder Soda. Ich bin ganz froh, dass ich mich dieser Schnaps-Orgie entziehen konnte und gemuetlich mit Singha angestossen hab, da ich dieses Trinktempo sicherlich nicht ueberlebt haette.

Puenktlich um 2 Uhr ist dann die tanzende Meute auf einen Schlag wieder wie verwandelt. Brav und alkoholisiert verlaesst man die Bar, verabschiedet sich und geht nach Hause, als ob nichts gewesen waere. Ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen, man muss wohl doch einfach mal erlebt haben.

October 25th, 2009

Umzug

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Irgendwann wird es ja doch Zeit. Also hab ich mich entschieden, in Richtung Westkueste weiterzuziehen und dort noch einige Ecken mitzunehmen. Vorerst gehts aber ein oder zwei Naechte nach Phuket, von dort dann evtl weiter Richtung Koh Phi Phi oder Krabi und dann schliesslich nach Koh Lanta.

Das heisst aber nun erstmal um 5:30 Uhr aufstehen, mit dem Motorbike nach Thong Sala duesen, dann aufs Boot in Richtung Surat Thani, dort am Hafen dann in nen Bus ne Stunde vom Pier in die City fahren, dann noch zwei mal in der City umsteigen, da hier doch schon ein wenig das Touristen durch die Gegend schieben angefangen hat und dann schliesslich mit dem Minibus von der Ost zur Westkueste. Wenn alles gut geht ist man dann um 16 Uhr auf Puhket.

Dort erwartet mich dann meine erste Thai Geburtstagsparty, bin sehr gespannt.

October 24th, 2009

Thunderstorm

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Das nenne ich mal Gewitter, die letzten beiden Naechte hatten wir Gewitter und Monsum-Regen, der sich gewaschen hat. Tagsueber traumhaft blauer Himmel und schon abends kuendigt sich mit Wetterleuchten die Nacht an. Puenktlich um Mitternacht hatten wir dann die letzten beiden Naechte Gewitter und Regen und entsprechen Ueberschwemmungen und alles was eben so dazu gehoert. Spannend war, dass das die erstenn Donnerschlaege waren, die man sogar richtig spuert, da der Schall so tieffrequent und heftig ist, dass mein ganzer Bungalow bei jedem Donnerschlag vibriert hat.

Wenn man sich dann aber an das Regenprasseln, die grellen Blitze und den Donner gewoehnt hat, schlaeft man doch wieder weiter, da die erhoffte Abkuehl;ung durch den Regen ausbleibt. Nicht ein Grad weniger hat man nach so einem Regen, faszinierend.

Einzig laestiges Beiwerk, die “Strassen” sehen nach solchen Monsumregen jedesmal schlechter aus - wenn man davor ueberhaupt von Strasse sprechen konnte - danach ist es eione grosse Ansammlung von Lechern, Rinnen und Schlammpfuetzen.

October 22nd, 2009

Destinations

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Koh Phangan wird mich wohl noch ne kleine Weile festhalten. Wie es dann weitergeht ist noch nicht so wirklich klar. Frueher oder spaeter werde ich wohl in Richtung Westkueste aufbrechen und dort auch Sonja und Tim treffen. Ob dazwischen noch Koh Samui oder andere Flecken liegen, keiner weiss es :-)

So, stay tuned…

October 22nd, 2009

mai pen rai

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Herrlich, blauer Himmel, Strand und Meer.

Nach 8 Stunden Busfahrt und 3 Stunden SpeedCat bin ich mal wieder auf Koh Phangan gelandet. Mit dem Taxi gings dann direkt in meine Lieblingsbucht Haad Sadet, wo ich Bungalow Nummer 17, den besten Bungalow ueberhaupt ergattern konnte. Nach nem kurzen Mittagschlaf, nem Bad im fast schon zu warmen Meer und dem ersten Singha wurde natuerlich erstmal ein Red Snapper mit Tamarind-Sosse bestellt.

Angekommen.

Leider aber hab ich Nok, die Service-Cheffin knapp verpasst, sie ist bei ihrem Boyfriend in Germany. Unglaublich :-) Tut dem ganzen aber keinen Abbruch, die Interrims-Service-Kraefte, frisch ausgewandert aus den UK, sind ebenso herzlich und machen alles Moeglich, was nur in ihrer Macht steht.

Heute schliesslich bin ich mit dem Taxi zurueck nach Tong Sala gefahren, um endlich ein Moped zu leihen und ein wenig auf der Insel zu cruisen. Viel hat sich veraendert hier, der Tourismus wird mehr und mehr proffesioneller und in jeder Bucht spriesst ein neuer Bungalow nach dem anderen aus dem Boden. Dennoch ist die Insel noch immer ein Paradies fuer Backpacker.


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